unsere Schwerter vom Meisterschmied
Wir sind stolz darauf unseren Kunden exklusiv eine neue Schwertlinie anbieten zu können.

Den Anfang machen vier Schwertmodelle. Gefertigt von einem europäischen Meisterschmied in Handarbeit kann man Sie in dieser Form bei uns wahlweise in der Schaukampf- oder in der scharfen Sammler-Version beziehen. Die Schwerter heben sich in der Qualität angenehm von den gängigen Serienproduktionen aus Tschechien, Indien oder China ab.
Aus diesem Grund sind alle Maße und Angaben auch nur Zirka-Werte. Bei einem durch und durch handgemachten Schwert kann es schon mal passieren, das die Klinge mal ein paar Millimeter länger oder kürzer ist. Stellt der Schmied fest, dass ein Schwert sich besser anfühlt wenn die Hohlkehle nur über die Hälfte der Klinge geht, so wird das Schwert dann auch nur eine solche Hohlkehle haben. Primär werden die Schwerter gefertigt, als würden Sie zum Einsatz kommen... wie bei der Fertigung vor Jahrhunderten. 

So wird a) auf Ihre Einsatzfähigkeit wert gelegt, als auch b) dem realistischen Handling. Wo sonst wiegt ein scharfer Anderthalbhänder, also ein „grosses bzw. langes Schwert“ nur ca. 1480 Gramm und entspricht somit nicht nur den historischen Originalen, sondern ist außerdem nahezu konkurrenzlos günstig? Alle Schwerter sind sauber verarbeitet und haben nahezu spiegelblank polierte Klingen, wobei die Schmuckelemente am Gefäß bewusst etwas rustikaler gestaltet sind. Dadurch wirken die Schwerter nur umso realistischer.

 

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- Selbst Sammler und Kampfkünstler - haben wir darauf Wert gelegt all das in ein Schwert zu packen, dass unserer Meinung dort hineingehört. So entspricht das Handling der Schwerter dem bisher sehr viel teurerer Modelle. Die Klingen sind flexibel (daher finden Sie bei den technischen Daten der Modelle auch u.a. den Balance-/Gewichtsmittelpunkt und den CoP – Center of Percussion -> der schwingungsfreie Bereich der Klinge) und durchgehend am Knauf vernietet. Je nach Verwendungszweck und Gefühl des Schmieds werden die Klingen aus 51CRV4, 60SiCr7 und/oder WNR7258 – Stahl gefertigt und auf 48-54 HRC Rockwell gehärtet. Neben einem Wikingerschwert „Ballinderry“, dem Einhänder „Hastings“ haben wir noch die zwei Anderthalbhänder "Amselfeld" und "Arthur" im Angebot. Die Anderthalbhänder, oder einfach „grossen Schwerter“ werden mit einer handgefertigten robusten Lederscheide in klassischer Ausführung mit Schwertgurt ausgeliefert. Für das Wikinger- und das Einhänderschwert können Lederscheiden optional mitbestellt werden. Schauen wir uns nun die Modelle an.


Das Wikingerschwert „Ballinderry“

Das Schwert ist eine schöne funktionsfähige Replik des „Ballinderry Sword“ aus dem 9. Jahrhundert und stellt von den Proportionen ein typisches Wikingerschwert (Wheeler/Oakeshott-Typologie IV) dar.
Auf den Gefäßen findet man die gleichen Verzierungen wie beim Original, einzig die beiden Inschriften +ULFBERHT+ auf der Klinge und HILTIPREHT auf der dem Griff zugewandten Seite der Parierstange wurde weggelassen. Auch ist der Knauf aus nur einem Teil gefertigt (historisch originale Wikingerschwerter hatten einen zusammengesetzten Knauf; der eigentliche Knauf wurde mit dem Schwert vernietet und bekam noch eine Art „Krone“ aufgesetzt, die wiederum vernietet wurde). Das ist praktikabler, denn sollte sich die Klinge doch mal etwas lockern, kann so die Vernietung mit einigen herzhaften Schlägen wieder gefestigt werden. Das Schwert hat einen Holzgriff, der mit schwarzem Lederband umwickelt ist. Die Klinge hat eine breite über die gesamte Länge gehende Hohlkehle, die zur Gewichtsreduzierung und besserem Handling dient. Trotzdem ist das Schwert natürlich kopflastig.
Das Wikingerschwert hat eine Gesamtlänge von ca. 90,5 cm, wobei die Klinge ca. 74,5 cm misst. Der Griff, inklusive Knauf, hat eine Länge von ca. 15 cm.
Die Schneide bei dem Schaukampfmodell ist 2 (an der Spitze) – 3 (am Heft) mm stark.
Die Klinge ist an der Parierstange 4,5 cm breit und verjüngt sich zur Spitze hin leicht auf 3 cm. Der CoP liegt bei dem Schaukampfmodell bei ca. 46 cm vor der Parierstange und wiegt ca. 1280 Gramm. Diese Werte sind bei einer Schaukampfklinge beachtlich.
Das Schwert wird in einer Schaukampfversion und in einer scharfen Sammlerversion angeboten (dann wird das Schwert natürlich etwas leichter und auch die anderen Werte, wie CoP verschieben sich etwas). Optional kann eine Lederscheide mitbestellt werden

 



Das Einhandschwert „Hastings“

Es ist ein ritterliches Schwert wie es vom späten 10. bis zum 14. Jahrhundert genutzt wurde. So zum Beispiel auch bei der Schlacht bei Hastings wo im 11. Jahrhundert Wilhelm der Eroberer auf die Angelsachsen traf. Nach der Oakeshott-Typologie würde man das Schwert als Xa zuordnen.
Das Schwert ist insgesamt 93 cm lang, wobei die Klinge mit der charakteristischen schmalen Hohlkehle rund 75 cm lang ist. Der Griff ist samt Knauf 15 cm lang. Daher kann das Schwert mit angelegter Rüstung einhändig geführt werden. Ohne gerüstete Hände ist aufgrund des ergonomisch runden Knaufs auch ein beidhändiges Führen bedingt möglich.
Das Schwert hat eine sich leicht verjüngende Klinge und ist daher als ein spätes Modell anzusehen. Wie bei den anderen Schwertern dieser Serie ist die Klinge am Knauf vernietet.
Der Griff ist aus Holz und mit einer klassischen Drahtwicklung versehen. Knauf und Parierstange sind aus Stahl gefertigt.
Die rund 20 cm breite Parierstange ist relativ dünn und wird nur zu den Enden hin dicker. Damit wirkt Sie sehr filigran und passt stimmig zum Gesamtbild des Schwertes.

In der Schaukampfversion hat die Schneide eine Stärke von rund 2 (an der Spitze) bis 3 (am Heft) mm, die Klingenbreite beträgt ca. 4,3 cm am Heft und 2 cm kurz vor der Spitze.
Der CoP des massiven Schwertes liegt bei ca. 47 cm gemessen von der Parierstange aus.
Das Schaukampfschwert wiegt rund 1450 Gramm.

Das Schwert wird in einer Schaukampfversion und in einer scharfen Sammlerversion angeboten. Optional kann eine Lederscheide mitbestellt werden.




Der Anderthalbhänder „Amselfeld“

Der Anderthalbhänder „Amselfeld“ ist ein so genanntes „Grosses Schwert“. In der Oakeshott-Typologie ist das Schwert unter XIIa einzuordnen. Dieser Schwerttypus wurde in Europa im 13. und 14. Jahrhundert getragen.
Das Schwert ist ca. 115 cm lang und hat eine Klingenlänge von ca. 90 cm. Der Griff samt Knauf ist 24 cm lang.
Die Klinge, am Heft 4,5 cm breit verjüngt sich stark und ist kurz vor der Spitze nur noch 2 cm breit. Eine relativ schmale Hohlkehle ziert die gesamte Länge der Klinge. Die Klinge ist – wie die anderen Schwerter der Serie – am Knauf vernietet. Der kugelförmige Knauf ist wunderschön verziert und beinhaltet auf zwei Seiten ein Wappen. Die 22 cm breite Parierstange hingegen ist spiegelblank poliert und daher ohne jegliche Verzierungen. Der Griff aus Holz ist passend und praktisch mit Draht umwickelt.
In der Schaukampfversion hat die Schneide eine Stärke von rund 2 (an der Spitze) bis 3 (am Heft) mm.
In der scharfen Sammler-Version liegt der CoP bei unglaublichen 57 cm vor der Parierstange, bzw. am oberen Drittel der Klinge (von der Spitze aus gesehen) und damit fast am Idealpunkt.
Der Gewichtsmittelpunkt liegt ungefähr 6 cm vor der Parierstange.
Das Schwert wiegt in der scharfen Version ca. 1480 Gramm und ist somit a) historisch korrekt und b) unglaublich führig.
Aber auch die Schaukampfversion mit knapp unter 2000 Gramm ist sehr ausbalanciert und wendig.
Zu jedem Schwert wird eine passende schwarze Scheide aus robustem dickem Leder geliefert. Die Scheide ist historisch korrekt an einem Schwertgurt befestigt und für sich alleine bereits ein Schmuckstück.


 

Der Anderthalbhänder „Arthur“

Das Schwert ist wahrlich eines Königs würdig. Es wird in der Oakeshott-Typologie als XIIIa geführt.
Es ist ca. 115 cm lang und hat eine Klingenlänge von ca. 90 cm. Der Griff samt Knauf ist 24 cm lang.
Die Klinge, am Heft 4,5 cm breit verjüngt sich leicht und ist kurz vor der relativ runden Spitze noch 2,7 cm breit. Eine sehr breite Hohlkehle ziert die gesamte Länge der Klinge. Die Klinge ist – wie die anderen Schwerter der Serie – am Knauf vernietet.
Die 21,5 cm breite Parierstange und der kugelförmige Knauf sind aus massiver Bronze und wundervoll verziert. Der Holzgriff ist mit Draht umwickelt und dann mit braunem Leder überzogen.
In der Schaukampfversion hat die Schneide eine Stärke von rund 2 (an der Spitze) bis 3 (am Heft) mm.
Der CoP liegt bei ca. 55 cm vor der Parierstange, der Gewichtsmittelpunkt bei ca. 7 cm vor der Parierstange. Wirklich hervorragende Werte für Schaukampfklingen. Genauso das Gewicht: Nur 2000 Gramm. Originalschwerter wogen früher nicht viel weniger. Mit dieser Schwertreihe dürfte sich das Image vom „Schaukampfprügel“ oder der unausgewogenen Metallstange erübrigt haben.
Zu dem Schwert wird eine zum Griffleder passende braune Lederscheide geliefert. Die Scheide ist historisch korrekt an einem Schwertgurt befestigt.
Das Schwert ist nicht nur ausgesprochen führig, sondern auch ein königliches Schmuckstück.
Der rotgoldene/goldene Glanz der Bronzeteile ergänzt sich geschmackvoll mit dem braunen Leder von Griff und Scheide.

Ein Schwert eines Königs würdig.

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Die Lieferzeiten werden sich bei rund ein bis zwei Monat einpendeln. Sie variieren jedoch je nach Auslastung und Auftragslage des Schmieds.

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